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| Menüeintrag |
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| Modell → Geometrische Analyse Funktionen → Lokales Koordinatensystem |
| Arbeitsbereich |
| FEM |
| Standardtastenkürzel |
| Keiner |
| Eingeführt in Version |
| - |
| Siehe auch |
| FEM RandbedingungEbenenrotation |
| Gleichungslöser |
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| CalculiX |
Beschreibung
Transformiert das Koordinatensystem einer Fläche in ein benutzerdefiniertes Koordinatensystem – rechtwinklig oder zylindrisch. Dieses Koordinatensystem wirkt sich auf die Randbedingungen und Lastdefinitionen aus. Man kann es beispielsweise verwenden, um die Verschiebungen in Normalenrichtung einer geneigten Fläche zu fixieren oder Randbedingungen in radialer und tangentialer Richtung für zylindrische Flächen anzuwenden. Einfach die entsprechende Komponente der Verschiebungs-Randbedingung auswählen.
Anwendung
- Zunächst eine Verschiebungsrandbedingung oder eine Kraftbelastung auf eine Fläche anwenden.
- Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Befehl aufzurufen:
- Die Schaltfläche
Lokales Koordinatensystem drücken.
- Die Option Modell → Geometrische Analysefunktionen →
Lokales Koordinatensystem aus dem Menü wählen.
- Die Schaltfläche
- Eine rechteckige oder zylindrische Transformation wählen. Die erstere kann auf jede Fläche angewendet werden, die letztere ist nur für zylindrische Flächen verfügbar.
- Eine Fläche auswählen, auf die zuvor die Verschiebungsrandbedingung oder die Kraftbelastung angewendet wurde. Die Schaltfläche Hinzufügen drücken. eingeführt in 1.1: Um eine Fläche aus der Auswahl zu entfernen, wählt man sie aus und drückt die Schaltfläche Entfernen.
- Für die rechteckige Transformation eine Drehung um jede der drei Achsen angeben. Die auf der Fläche angezeigten Pfeile stellen die neuen Richtungen dar (X – rot, Y – grün und Z – blau).
Rechteckiges lokales Koordinatensystem, definiert für eine geneigte Fläche. Lange, dünne Pfeile zeigen das globale Koordinatensystem an, kurze, dicke Pfeile das lokale. Zunächst wurde eine Verschiebungsrandbedingung mit fester Z-Verschiebung (blaue Achse – senkrecht zur Fläche im lokalen Koordinatensystem) angewendet (in der Abbildung nicht sichtbar). Dies simuliert eine Rollenlagerung, bei der das Teil entlang dieser Fläche gleiten kann.
Zylindrische Transformation für eine zylindrische Fläche. Die globale X-Richtung (rot) wird immer zur lokalen Radialrichtung. Durch Fixieren über die Verschiebungsrandbedingung wird eine radiale Ausdehnung verhindert, jedoch nicht die Drehung um das Loch. Dazu müsste die Tangentialrichtung (Y in globalen Achsen) fixiert werden. Die dritte Richtung (globale Z) ist axial.
Zylindrische Transformation für eine zylindrische Fläche. Die in globaler Y-Richtung ausgeübte Kraft (violette Pfeile) wird zu einer in tangentialer Richtung ausgeübten Kraft – einem Drehmoment. Die Welle wird verdreht.
Einschränkungen
- Zylindrische Transformationen können nur auf zylindrische Flächen angewendet werden.
Hinweise
- Diese Funktion kann zur Simulation von Torsion verwendet werden, jedoch nur für zylindrische Stäbe oder Teile, die solche Stäbe enthalten und zur Übertragung von Drehmoment dienen.
- Starre Körperbeschränkung ist derzeit die bevorzugte Methode, um Torsion ohne solche Einschränkungen zu simulieren.
- Die Funktion verwendet die *TRANSFORM-Karte in CalculiX.
Diese Seite wird abgerufen von https://wiki.freecad.org/FEM_ConstraintTransform